Gewinnerinnen 2019

Kasia Balisnka Thurnheer
Kategorie Kultur

Seit vielen Jahren engagiert sich Kasia Balinska Thurnheer, Geschäftsführerin des Hotels Linde in Heiden, für die spannenden und vielseitigen kulturellen Anlässe in Heiden und Umgebung - als „Linde-Kasia“ - aber auch als Vertreterin polnischer Kultur in der Ostschweiz. Sie stellt sich den Herausforderungen im Umgang mit Mitarbeitern und Gästen, ist Mutter zwei Erwachsener Söhne und hat sich sehr für die Rettung des historischen Hotels Linde eingesetzt. Sie gilt als Beispiel der gelungenen Integration!
Silvia Hablützel
Kategorie Gesellschaft

In der Kategorie Gesellschaft allgemein wurde Silvia Hablützel aus Teufen gewählt. Sie ist Mitinitiantin und Gesprächsleiterin des Trauercafés. Das Lokal, das einmal monatlich in der Kulturwerkstatt an der Kasernenstrasse in Herisau geöffnet ist, steht allen Menschen aus dem Appenzeller Hinter- und Mittelland offen.
Rita Kellenberger
Kategorie Landfrau

Rita Kellenberger war 20 Jahre Präsidentin der Landfrauen Walzenhausen. Der Verein musste mangels Mitgliedern und einer Nachfolgerin als Präsidentin stillgelegt werden. Sie präsidiert bis heute den Trachtenchor. Sechs Jahre gehörte sie ausserdem dem Gemeinderat an.
Maya Leu
Kategorie Integration

Maya Leu aus Teufen erhält den Prix Zora in der Kategorie Integration. Sie habe ein Herz für Flüchtlinge und bringe ihnen Respekt entgegen. Maya Leu organisiere Kleider für Kinder, Handwerker für den verstopften Abfluss und seit letztem Jahr auch die Deutschkurse in Teufen.
Stefanie Luzio
Kategorie Familie

Die Fünfte im Bunde, Stefanie Luzio aus Herisau, gewann in der Kategorie Familie. Die Heilpädagogin hat sich sehr stark im aus der Zukunftswerkstatt hervorgegangenen Verein Spielinsel engagiert. Das Konzept des Generationenplatzes Kreckel ist unter anderem durch ihre innovativen Ideen entstanden. In unzähligen ehrenamtlichen Stunden hat sich die zweifache Mutter für den Spielplatz eingesetzt.
Warum der "Prix Zora"?
Frauen bewirken und gestalten das öffentliche Leben mit – genauso, wie Männer. Beide machen es auf ihre Art und Weise. Frauen werden in der Öffentlichkeit mit ihrer Arbeit leider oft weniger wahrgenommen. Die Frauenzentrale AR findet es sehr wichtig, dass die Tätigkeiten sowie die ehrenamt­lichen Engagements von Frauen vermehrt wahrgenommen werden. Das Wirken der Frauen soll sichtbar gemacht werden. Aus diesem Grund verleiht die Frauenzentrale jährlich den «Prix Zora» an fünf Frauen aus Ausserrhoden.


Wir feiern die Tatkraft der Frauen jährlich am internationalen Frauentag vom 8. März.
Der "Prix Zora" wird verliehen
  • an fünf Frauen die uns oder der Bevölkerung durch ihr spezielles Wirken im vergangenen Jahr aufgefallen sind.
  • es werden ganz bewusst Frauen aus verschiedensten Lebenssituationen ausgewählt.
  • auch die Gründe sollen sehr vielfältig sein und die grosse Breite der Wirkungsfelder von Frauen in unserer Gesellschaft aufzeigen.
  • Vorschläge für die Nomination kann die Bevölkerung bis Ende Dezember bei der Frauenzentrale einreichen.
    Dafür sind einzig die Kontaktdaten der Frau(en) und der Grund für die Nomination nötig.
  • Mit Bierdeckel in Restaurants, Bars und Kulturlokalen soll die nächsten Jahre auf diese Preisverleihung aufmerksam gemacht werden.

Nominationen bitte an prixzora AT frauenzentrale-ar DOT ch



A Frauentag
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